Die Britische Ostindien-Kompanie prägte von 1600 bis 1858 den Handel der britischen Krone mit den Kolonien, zu denen auch die der Neuen Welt gehörten. Sie erhielt enorme Privilegien, durfte Münzen prägen, ihr eigenes Militär aufstellen und verwaltete die riesigen Gebiete von Bengalen, Madras und Bombay. Mit dem mächtigen indischen Mogulkaiser Jahangir unterhielt die Kompanie in ihren ersten Jahren eine enge Beziehung, die ihr Handelsfreiheit nach Belieben garantierte – im Austausch gegen britische Luxuswaren für den Palast, wobei Wein vom indischen Herrscher besonders geschätzt wurde. Diese Kooperation war so erfolgreich, dass die Kompanie ein Monopol errichten konnte und Jahangir am 28. Oktober 1627 an den Folgen seines Alkoholkonsums verstarb.

Soweit die Geschichtsschreibung. Was sich jedoch wirklich zutrug, wenn die Kompanie aus London ihren Gesandten nach Indien schickt, um dort nach dem Rechten zu sehen und was der heruntergekommene Shakespeare-Mime Henry Wren damit zu tun hat, liest man besser im neuen Kurzkrimi von Lirot & Schlueter nach:

Exklusiv im neuen enos – dem Magazin von Wein, Menschen und Kulturen. enos auf facebook.