Gut. Sie wollten es ja nicht anders. Jetzt werden Sie ein paar Sachen über mich erfahren… Dinge, die höchstens Prism bekannt sind – aber keine Angst: ein Fragebogen bleibt Ihnen erspart – denn es ist doch zu durchsichtig, wenn man auf Fragen antwortet, die man sich selbst ausgedacht hat, weil es die FAZ  bislang verabsäumte, den Marcel Proust-Zettel vorbeizuschicken. Obwohl ich zugeben muss, dass die Versuchung groß ist… man kann sich so wunderbar ins rechte Licht setzten… jedoch bei schlauen Lesern kommt man damit zum Glück nicht durch.

Was ist also für mich das vollkommene irdische Glück?

Nein… war nur ein Jokus – das machen wir hier nun wirklich nicht. Sie können aufatmen. Ihr natürlich auch. Dann mal anders los:

Ich liebe Buchstaben und ihre Anordnung zu Texten, ihre Schwere, ihren Glanz, ihre Leichtigkeit, ihren Klang – … hupps! Ich merke gerade, ich rede wie Auric Goldfinger in Ian Flemings Goldfinger über Gold. Aber irgendwo trifft’s das ganz gut. Schon in der Schule waren mir die schriftlichen Arbeiten die liebsten, die Zahlen darunter weniger, aber da lag die Autorschaft auch nicht bei mir. Ganz anders, als bei den Kassibern, mit denen ich mich in der Grundschule als Lohnschreiber für Liebesschwüre bei meinen Mitschülern verdingte. Soweit ich jedoch weiß, hat keine der damals angebahnten Beziehungen das Gymnasium überdauert, mir aber genug Grundvertrauen eingeimpft, meine spätere Tätigkeit im Marketing zu suchen. In der Tat fing ich damit an, mich um den Erfolg von FMCG (fast moving consumer goods) zu kümmern.

Während des Studium der Wirtschaftswissenschaften und in meinem „anderen“ Beruf als Verantwortlicher für Unternehmenskommunikation und Marketing habe ich viel geschrieben. Veröffentlichtes, Unveröffentlichtes. Dummes Zeug, Unlesbares, Unverständliches, Langweiliges, unfeurige Liebesbriefe, verständnisvolle Drohbriefe, erotische Briefe an Behörden. Aber auch Prämiertes: mit einem Essay zur Zukunft der Computerentwicklung habe ich sogar einen Award von IBM gewonnen. Der Preis selbst, eine komplizierte Plastik eines amerikanischen Künstlers steht im Regal und der DM 20.000 IBM-Einkaufsgutschein hatte mich hinsichtlich meiner PC-Ausstattung auf NSA-Level katapultiert. Dann Fachtexte, Werbebotschaften, Geschichten zur Unterhaltung – im Idealfall alles in einem Text zusammen.

HS Shnootz Doggy Dog 500q (C) Hughes Schlueter

Ich habe mehrere Jahre in London, Frankreich und Luxemburg gelebt und gearbeitet und wohne jetzt in Bad Homburg, dessen Lage „vor der Höhe“ ich oft und gerne nutze, um ebendiese mit dem Mountain Bike zu erfahren. Wer Runtastic hackt, kann sich die Strecken ansehen.

Neben der Ambition, das Word „Schnutz“ in den Duden zu bekommen, ist mein Ziel vor allem, Sie und Euch  gut zu unterhalten. Möglichst spannend. Und ein Lächeln auf das Antlitz zu zaubern. Mit Texten, Fotos von Überall, Reiseberichten und Beobachtungen. Auch mit HughesNEWS. Immer frisch – und nur hier.

Und das vollkommene irdische Glück? Da gibt es wahrlich viel, … aber es ist immer vollkommen mit Buchstaben überzogen.

Herzlichst,

Ihr und Euer

Sig Hughes